Wer eine Drohne kaufen möchte, sollte sich mit den unterschiedlichen Preisklassen auseinandersetzen

Alle Jahre wieder steht Weihnachten vor der Tür. Auch Geburtstage, Hochzeitstage, Ostern oder die Zeugnisvergabe sind immer wieder schöne Anlässe, um Geschenke zu machen. Je mehr Anlässe es gibt, desto schwieriger wird es, das richtige Geschenk zu finden. Da greifen in den letzten Jahren immer mehr Menschen gern auf eine Drohne als Geschenk für ihre Freunde und Verwandte zurück. Und das aus gutem Grund. Denn Drohnen sind so beliebt wie niemals zuvor. Denn die Drohnen mit Kamera der neuesten Generation sind nicht nur gut zu steuern und können auch schon von älteren Kindern und Jugendlichen problemlos bedient werden. Sie bieten auch wunderbare Möglichkeiten wie den Flug im First Person View (fpv) Modus oder aber die Möglichkeit wunderbare Luftaufnahmen von den Bereichen zu machen, die man überfliegt. Mit einer entsprechend hochwertigen Kameradrohne lassen sich Aufnahmen in 4K-Aulität machen. Damit kann ein geübter Drohnenpilot Naturaufnahmen machen, die einem professionellen Dokumentarfilm in der Qualität der Bilder in nichts nachstehen. Doch bevor man den Kauf einer Drohne, sei es nun als Geschenk oder eben doch für den eigenen Gebrauch, in Betracht zieht, sollte man sich erst einmal mit dem Thema Drohnen an sich befasst haben. Denn je nachdem, für welche Drohne man sich entscheidet, kann das auch unterschiedliche Pflichten des Drohnenhalters nach sich ziehen. Die Verpflichtung, die eigene Drohne mit einer feuerfesten und wetterbeständigen Plakette, die Name und Anschrift des Drohnenhalters trägt, zu kennzeichnen gilt beispielsweise nur für Drohnen mit einem Abfluggewicht, dass über 250 Gramm liegt.

Dazu kommt natürlich der Umstand, dass es Drohnen gibt, die sich perfekt für Anfänger eignen, solche die eher von Piloten geflogen werden sollten, die schon erste Flugerfahrungen gemacht haben und dann natürlich die Variante, die reine Profidrohnen sind. Auch hier gilt es, sich vorher zu informieren und die Drohne auszuwählen, die zum Kenntnisstand des Piloten passt, damit der Flugspass auch wirklich für längere Zeit gewährleistet ist.

Die Syma x5c – der Beweis das es Qualität auch schon zu kleinen Preisen geben kann

Die Syma x5c kommt als Mini Quadrocopter daher und ist die erste von drei Drohnen, die wir hier einmal miteinander vergleichen möchten. Dabei geht es vor allem darum herauszustellen, wie sich die preislichen Unterschiede auf die Qualität und die Fähigkeiten einer Drohne auswirken. Die Syma x5c ist ein Leichtgewicht von gerade einmal 90 Gramm – was für einen Mini Quadrocopter keine Seltenheit ist. Dabei ist die On Board Kamera, die laut Hersteller angebliche Filme in HD Qualität aufnehmen soll, schon mit inbegriffen. Da die Syma x5c allerdings über keinen eigenen Gimbal und damit über keine echte Bildstabilisierung verfügt, sind die Filme die man mit dieser Drohne dreht durchaus etwas wackelig in der Optik. Die Fluglage der Syma x5c ist, wenn man verschiedenen Testberichten im Internet Glauben schenken darf, recht gut – auch leichte Windböen können den Mini Quadrocopter nicht aus der Bahn werfen. Gut 100 Meter kann man die Syma x5c in die Höhe steigen lassen – das ist die Höhe die im deutschen Luftraum ohne eine weitere Erlaubnis erreicht werden darf, sodass es hier mit der Syma x5c auch keine Schwierigkeiten gibt. Ein weiterer Vorteil eines Mini Quadrocopters ist grundsätzlich der, dass man erste Probeflüge auch im Haus machen kann. Anders als manch anderer Mini Quadrocopter ist der Syma x5c allerdings auch sehr gut für den Flug im Außenbereich geeignet. Bei einem Preis unter 100 € für die Drohne und Kosten für einen Ersatzakku im Bereich um die 10 € stört es auch nicht weiter, dass die Flugzeit mit einem voll geladen Akku nur rund 6 Minuten beträgt. Alles in allem ist der Syma x5c ein für die untere Preisklasse sehr guter Mini Quadrocopter der sich perfekt für Flugeinsteiger eignet um erste Erfahrungen mit einer Drohne zu machen und festzustellen, ob man wirklich dauerhaft Spaß am Drohnenflug findet.

Die DJI Phantom 4 – eine Drohne der Kategorie Premiumqualität

Die DJI Phantom 4 kommt mit den Qualitäten einer Profi Kameradrohne daher. Eine Vielzahl von einzelnen Flugmodi und automatischen Funktionen erleichtern dem Piloten das Fliegen ungemein. Ob es der Befehl ist, allein zum Ausgangsort zurückzufliegen oder ob man mit der Follow Me Funktion die Drohne auffordert in gleichbleibendem Abstand der Fernsteuerung hinterherzufliegen – die DJI Phantom 4 bietet eine Menge Möglichkeiten und Spielereien. 6000 Meter Entfernung kann man zwischen Drohne und Steuerung bringen, ohne das der Kontakt abreißt – eine Entfernung die in Deutschland für einfache Hobbypiloten ohnehin nicht zulässig wäre. Insofern kann man hier das Maximum des Erlaubten (100 Meter Flughöhe und Flugentfernung grundsätzlich nur in Sichtweite) problemlos ausgeschöpft werden. Auch Flüge mit einer fpv-Brille lohnen sich mit einer DJI Phantom 4 besonders, denn die Kamera kommt in echter Profiqualität daher. Mit einer Flugdauer von rund 28 Minuten schlägt die DJI Phantom 4 die meisten ähnlichen Drohnen der Konkurrenz problemlos. Die DJI Phantom 4 wird als ready to fly Drohne verkauft und kann mit einer Menge hochwertigem Zubehör und Ersatzteilen erworben werden. Doch die hervorragende Fluglage, die zahlreichen Extras und die Kamer der Extraklasse lässt sich der Marktführer DJI natürlich auch entsprechend bezahlen.

Die Parrot Bebop 2 – eine Mittelklassedrohne die sich sehen lassen kann

Rund 20 Minuten Flugzeit kann die Parrot Bebop 2 auf den Plan bringen – für eine Drohne der mittleren Preisklasse noch immer ein sehr guter Wert. Die on Board Kamera der Parrot Bebop 2 macht Luftaufnahmen die zwar in der Qualität nicht an die der DJI Phantom 4 heranreichen – die aber immerhin noch in guter HD Qualität daherkommen. Die Reichweite von rund 2 Kilometern liegt deutlich höher als die Reichweite des Mini Quadrocopters Syma x5c, kann aber mit der der DJI Phantom 4 nicht mithalten. Gleiches trifft auf die verschiedenen technischen und Softwarespezifischen Extras zu, die die Parrot Bebop 2 bieten kann. Letztlich muss man festhalten, dass die Parrot Bebop 2 in einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis daherkommt und unter den Drohnen der mittleren Preisklasse durchaus als eine der besten zu betrachten ist.

Fazit: Es gibt in jeder Preisklasse Drohnen, die in einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis daherkommen – allerdings findet man gerade bei Drohnen zwischen den unterschiedlichen Preisklassen durchaus erhebliche Qualitätsunterschiede. Letztlich muss man allerdings festhalten, dass der Sprung von der niedrigsten Preisklasse in die mittleren Preiskategorien deutlich größer von der Qualität her ist, als der Sprung von der mittleren Preisklasse wie man sie bei der Parrot Bebop 2 findet hoch zur Preiskategorie einer DJI Phantom 4.

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